Mittwoch, 12. Juni 2013

KUALA LUMPUR


und hier noch ein kleiner Nachtrag zum Lake Toba... in bunt!








und dieses Mal heisst es MONE GOES... KUALA LUMPUR!
Unsere Zeit in Indo war abgelaufen, der Stempel im Pass sagte fett und deutlich... am 5. Juni muesst ihr raus und somit haben wir beschlossen dem naechstgelegenstem Land einen Besuch und gleichzeitig auch nen Haken hinter Kuala Lumpur zu setzten.
Bis auf Brad (bei dem des schwierig ist ne asiatische Stadt zu finden in der er noch nicht war) war es fuer uns (Kyle und mich) das erste Mal das wir Kuala Lumpur mit ihren Twin Towers, Chinatown, Tempel, riessen Shoppingmalls und natuerlich ihre beruehmte Kueche erkunden werden und so war mer dementsprechend aufgeregt (des hoert wohl nie auf) als mer uns vom Tobasee aus am Dienstagmorgen auf den Weg machten.
Wir haben uns gegen den Schwitzkasten genannt "Localbus" entschieden und die 3 Dollar, die ein netter kleiner AC-Minibus kostete, investiert! Ja ja so geht des eigentlich net... wollen doch so authentisch wie moeglich reisen und Zitat Brad: "... thats not how i roll" is eigentlich gegen unsere Vorstellung vom reisen... aber dieses Mal hatten wir die Entschuldigung eines langen Reisetages....
 5 Std. Autofahrt von Toba nach Medan,
ab in unser Hostel um die Surfbretter die dort untergebracht waren abholen, Flughafen, wahrscheinlich ein paar Stunden warten da mer uns net zu knapp hinlassen wollten,
dann ein 2 stuendiger Flug nach Kuala Lumpur,
 1 Std. Busfahrt in die Stadt und dann noch Hostelsuche
Apotheke in Chinatown
im Enddefekt war mer dann au wirklich von morgens 9 Uhr bis nachts um 2.30 unterwegs und ich glaub mit nem klapprigen Bus am Anfang haett ich des net durchgehalten :-)
nichts destotrotz wir und unsere Surfbretter sind gut angekommen und am naechsten Tag konnte Kuala Lumpur unsicher gemacht werden...
leider nur zu zweit!
Jaaaa leider, wir mussten Kyle im Bett lassen, der hatte sich waehrend dieses langen Reisetages stuendlich schlechter gefuehlt, Fieber u. Schuettelfrost bekommen und als wir am naechsten Tag aufwachten gings ihm nur no schlechter... keine Chance ihn durchs  35 Grad schwuelheisse KL zu schleifen.

ein bischen Sightseeing muss sein...



... wenn des mal keine gscheite Nudelsuppe ist....
 



und so wird gewohnt...

und noch mehr Sightseeing

KLar denkt man anfangs... is nur ne Grippe, der braucht ne Muetze voll Schlaf und dann gehts besser... Leider war des dieses Mal nicht so und auch mit den Medikamenten die mer ihm aus ner Apotheke brachten wurde es net besser. Und als des Fieber bis auf 39.7 stieg wurds uns dann doch ein bischen mulmig.
Zu guter letzt kam dann noch Durchfall dazu und da war die Entscheidung klar... v.a. als mer dann noch nen Typen getroffen haben der uns von seinen Horrorkrankheitsgeschichten und seiner Wurmerkrankung erzaehlt hat... jetzt muss ein Doktor her.
Und so kams das mer dann am Mittwochabend um halb neun abends einem asiatischen KH nen Besuch abgestattet haben und wir wurden positiv ueberrascht.
Freundliches, kompetentes Personal und alles voll sauber... vielleicht net neu aber oho.
Bluttest wurde gleich ausgewertet und als sich rausgestellt hat das er ne starke Infektion hat, hat er glei ne Infusion gekriegt und wurde mit 5-6 Medikamenten versorgt.
Puh... da war mer doch alle erleichtert... v.a. Kyle. Dem ist es echt dreckig gegangen.
So kam es also nur Brad und ich in der Stadt unterwegs waren... Chinatown, die Petronastowers, das Times Square Shoppingcenter, little India usw.
Sind einfach nur durch die Stadt gelaufen und haben uns ueberraschen lassen wo es uns hinverschlaegt.
Und dafuer ist KL einfach perfekt... weil es soviele Kulturen, Nationen und Religionen beherbergt, kam ich mir im ersten Moment vor als waer ich in China und ploetzlich stand ich in Indien. Umgehauen hat mich vor allem das essen! Hab gedacht ich seh nicht richtig als ich ploetzlich lauter indische Restaurants um mich rum hatte und die hatten sogar nen Tandooriofen! Yippieh... 1 Jahr ist Indien schon her und endlich hab ich wieder das heissgeliebte Essen.
Ham natuerlich au chinesische Strassenkuechen  und malayische Gerichte ausprobiert, aber mein Steckenpferd ist und bleibt... CURRRIIEEEEEEEE und NAAAAAN.
zum Glueck kommts Surfbrettel immer mit :-)
Mit lauter Aufregung um den kranken Kyle, gutem Essen und sogar nem Friseurbesuch... gingen 3 Tage wie im Flug vorbei und wir machten uns auf die Socken um unseren Flug zu bekommen. Zu diesem Thema will ich nur sagen, wer auch immer sich ueberlegt zum surfen zu fahren, surfen zu lernen usw... ueberlegt euch des gut, Surbretter durch ne Grossstadt schleppen ist zum k...... :-)
Aber man weiss ja warum BALI laesst (mal wieder) gruessen.... bis dahihn

Donnerstag, 30. Mai 2013

der Wolfgangssee!


ich muss es los werden, andernfalls platze ich:
AAAAAAHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHH
Danke, jetzt fuehl ich ich besser! Die obrige Zeile beschreibt nur ein kleines bischen meinen Gemuetszustand und meinen gestrigen Tag, aber den Schrei konnte ich im Bus einfach net ablassen.
Ich sag nur WOW zum indonesischen oeffentlichen Transport und NEIN zu ich werde nie der asiatischen Kultur beitreten. (Dazu komm ich in diesem Blogeintritt noch ausfuehrlicher spaeter)
Jetzt erstmal zum warum... der gestrige Tag so vollgepackt war mit Bussen, Bemos, Rikschas und indoneschischen Menschen.
Es war wieder soweit, nach ca. 5 Tagen im Dschungel/Regenwald Nordsumatras und diversen Wasserfall und Affenzusammenkuenften hat es uns wieder gekitzelt und ein weiterer Haken wollte gemacht werden.
Und zwar hinter dem Tobasee. Was das schon wieder ist?
Der groesste See Indonesiens und noch dazu noch ein alter (hoffentlich erloschener) Vulkankrater und der groesste Kratersee auf der Welt.
Mit ueber 100 km Laenge, 30 km Breite, 500 m Tiefe und einer Insel so gross wie Singapur recht staatlich anzusehen. Gluecklicherweise kommt noch dazu das auf der Insel ein paar Gasthaeuser durch "Zufall" moecht ich schon fast sagen am Seeufer stehen und wir hiermit den Wolfgangssee Indonesien fuer die naechsten paar Tage unser Zuhause nennen.
Wenn man schon ein bischen was von Indonesien kennt, der wird hier ueberrascht.
Wunderschoener See, in nem Krater, der 75.000 Jahre nach dem Ausbruch wie ne kleine Gebirgskette aussieht, Baeume, Waelder und kl. Gasthauser. Alles in allem ein kleiner Wolfgangssee in Indonesien. Es war die Strapazen zumindest wert und um die geht es heute in diesem Blogeintrag!
Mein keine grosse Ueberraschung, ist nicht des erste Mal das ich in nem Bus mitfahr. Aber in wenn der Bus, der nicht breiter ist als deutsche Busse, schon mal in 1 Reihe 5 Sitze hat statt 4, dann ist man schon mal auf was vorbereitet, wenn dann aber noch alle 500 m angehalten wird um den schon vollen Bus noch mit Stehgaesten vollzuquetschen und man dann ploetzlich in nem Stau bei 40 Grad Hitze steht, da ist man doch kurz davor durchzudrehen...
Der Schweiss rinnt, man kriegt kaum Luft, man sitzt Mann an Mann und eines muss man akzeptieren, die Durchschnittsgroesse eines Asiaten is um mind. 15 cm kleiner und das wirkt sich auf den Sitzabstand aus... da ist dem Brad mit 1,90 m groesse das Lachen schnell vergangen. Rucksack musste ich die ersten 3 Std. aufm Schoss halten (auch die Gepaeckfaecher haben ihre LImits) und und und!
Jeder von uns ist einiges gewoehnt, aber irgendwo ist ein Limit und an dem waren wir gestern und haben uns gefragt, ist es wirklich die 4 Dollar wert die uns ein Touristtransport mehr gekostet haette wert?
Jaaaaaa viieeeeellleicht nicht neeeeeiinnn?
Keine Ahnung, aber des ist die Art wie wir reisen wollen, so nah am Orginal wie moeglich und 82 Menschen in dem Bus gaben uns da wohl recht (wobei die allerdings auch ganz schoen genoergelt haben, so wie ich des verstanden hab).

Naja angekommen sind wir.... ja und jetzt dazu das ich mich niemals der asiatischen Kultur beitreten werde.
und da ist der Bus das beste Beispiel... ich kann vieles akzeptieren bzw aushalten aber manche Dinge werde ich nie verstehen oder als meine Verhaltensweise annehmen.

Schon allein welche Musik gefaellt und warum se den ganzen Bus ob alt oder jung beschallen. Das Verstaendniss von Komfort, Hygiene, Verhaltensweise gegenueber anderen.
Und da laufen die Indos den Indern fast den Rang ab, da wird gestarrt, gegiggelt, nach Bildern gefragt, aufn Boden gespuckt, auf der Strasse geschlaffen und und und.
Hab nur so drueber nachdenken muessen als ich im Bus sass, ich seh des net zum ersten Mal und mich schockt des au nemme aber man faehrt ja eigentlich in fremde Laender um solche Dinge zu sehen, verstehen zu lernen... aber ich bin zu dem Schluss gekommen... man wird net aendern wo man her ist :-)

Busfahrt ist aufjedenfall schon fast wieder vergessen, wir haben hier ein wunderbares Guesthouse am SEe, schwimmen taeglich im See und geniessen die letzten Tage bevor wir ausm Land rausmuessen!
Visa laeuft aus und wir haben uns Malaysia als "Fluchtziel" rausgesucht :-)
Sind gerade am Flug buchen, und des is einfach nur ein Internetmarathon um au ja den besten Deal zu finden.
Welche Airline is die guenstigste?
Nehmen die Surfbretter mit?
Oder doch die Faehre?
und und und
Zumindest ist es hier mit Wifi und neuen Laptops kein Problem und keine Internetabsuerze oder Stromausfaelle...
jaaaa richig gehoert fuer die naechsten Tage hab ich no Internetzugang und ich hatte au scho ein paar wunderschoene Skypestunden hier, also falls jemand Lust hat :-) ich sag nur MELDEN

also bis bald
und noch allen BAYERN FANS
Glueckwunsch zum CHAMPIONSLEAGUE-Gewinn
mone

Dienstag, 28. Mai 2013

Orangsche Menschen und warum die so schwer zu finden sind...


Wieder neue Reisegeschichtchen... jetzt gehts wieder rund im Blogleben.
Ich bin wieder on und bedanke mich fuer die Geduld wenn man mal wieder laenger nix von mir gehoert hat. Aber jetzt hab ich wieder vor sooft zu schreiben das der eine oder andere sich denken wird... " schon wieder" :-)
Hoff natuerlich des ist nicht der Fall und jeder der meinen Blog liest fuehlt sich ein kleines bischen nach Indonesien versetzt...
Und in diesem Fall gibt es ueber unseren Abschied aus Krui und die Reise in den Norden Sumatras zu berichten.
Und uns dreien, Kyle, Brad und mir kam die Pause nicht ungelegen, jeder hatte seine Wehwehchen, Wunden und sogar ein zerbrochenes Board von den Surfspots Krui davongetragen und so sahen wir einer kleinen Surfpause freudig entgegen.
Ein richtiger Zufall war das Danny u. Silvia das Paaerchen, das wir in Lorne, OZ kennengelernt hatten, zusammen mit uns nach Bali und schliesslich auch nach Krui mit uns kam, fuer den gleichen Tag nen Flug gebucht hatten und wir uns wieder ein Taxi teilen konnten und wir so nun die letzten 6 Std. in Krui zusammen verbrachten.
Am Flughafen trennten sich dann unsere Wege, Danny u. Silvia ab zurueck nach Bali und Kyle, Brad und ich nach Medan.
Strassenleben in Medan

Brad beim "Interview" geben

Von hier aus haben wir die naechsten 2 Wochen fuer den Regenwald und die Vulkane Sumatras verplant und hoffen vielleicht sogar Orang Utans zu Gesicht zu bekommen.
Flug war (3x auf Holz geklopft) wie immer ruhig und verging wie im Flug und schon waren wir in Medan.
Zu Medan will ich gar net zu viel sagen, es gibt positives und negatives zu berichten.
positiv? das  billigste Zimmer seit langen... negativ? auch des dreckigste und schrecklichste  Zimmer ueberhaupt - und bevor jemand fraegt- ja auch Kakerlaken wurden in dem Hostel gesichtet
positiv? nette Besitzerin die, ihre Zimmer mit freien Bananapancakes und super Tipps wieder wettzumachen versuchte
negativ? auf die Pancakes mussten wir 45 min. warten :-)
positiv? Simone konnte ihren alten Laptop ausmustern, ihn sogar noch verkaufen und hat sich einen netten kleinen Laptop geleistet, der zum Glueck folgt, net ganz so viele Jahre und KIlos aufm Buckel hat und schoen in meinen 35 Liter Rucksack passt ( nachdem mein Ladekabel den Geist aufgegeben hatte und mein halber Bildschirm hinter ner schwarzen Leiste verschwunden war, war die Entscheidung net schwer)
nix negativ.... bis jetzt... haben unsere TAge mit der Suche nach dem richtigen Preis und Laptop und noch dazu in der groessten Einkaufsmall (8 Stockwerke und ewig lang) verbracht.
Leider fehlt immer noch oft das WLAN, aber zumindest tippen tu ich jetzt fleissig und warte nur darauf meinen Blog hochzuladen... denn wir konnten nicht abwarten aus Medan rauszukommen, noch schnell die Surfbretter verstaut, den richtigen Bus gefunden und schon kamen wir nach 3 Std. Busfahrt am Dienstag in Bukit Lawang an.





Ein kleines Doerfchen am Gneusser Nationalpark und an nem Fluss gelegen! Wunderschoen!
Kein Laerm, viele kl. Gaesthaeuser direkt am Fluss mit Badestelle, Haengebruecken, netten Menschen und nur nen Steinsprung vom Nationalpark mit ihrem Regenwald und Orang Utans und noch vielen anderen Tieren entfernt.
Wir haben uns dazu passend in nem Hostel "Rainforrest" genannt einquartiert und gleich am ersten Tag unser wohlverdientes Bad im Fluss genehmigt... superklar und doch mit nem netten kleinem Strom... den wir gleich am naechsten Tag mit nem 3 stuendigen Tubing zu unserem Vorteil genutzt haben :-)
Tubing? stellt euch vor ein LKW Reifen Schlauch, die Mone mittendrin. Mehr brauch ich net dazu sagen oder?
Sogar mit kl. Stromschnellen, paar netten Felsen zum ins Wasser springen, kleinen Buchten zum chillen und ein paar nette einheimische Kids die uns und unsere Reifen gleich beschlagnahmen.
Aber das eigentliche Highlight ist und bleibt unser 4 stuendiger Hike zu den Orang Utans!
Und warum auf die Folter spannen, wenn ihr wahrscheinlich eh schon runtergescrollt habt und die Bilder von meinen neuen Freunden gesehen habt!
Die ORANG UTANS, woertlich uebersetzt orangscher Mensch und faszinierend v.a. wenn man bedenkt das Orang Utans nur noch auf Sumatra und in Teilen Malaysias aufzufinden sind. Eine bedrohte Tierart und hier in Bukit Lawang aber noch in freier Wildbahn zu besichtigen.
So hiess es also ab in den Urwald und Augen offen halten... und dank unseres Guides Andy haben wir schon nach 45 min. das erste Orang Utan Weibchen und ihr Junges zu Gesicht bekommen.
Wahnsinn, voller Erfurcht steht man wirklich nur ein paar Meter entfernt von ihnen und merkt es dann wie besonders dieser MOment eigentlich ist den man hier erlebt.
ABer keine Muedigkeit vorschwitzen und auch die Moskitos im Wald liessen uns keine Zeit zum stehenbleiben, nur eine kleine Pause und schon waren sie dabei einen aufzuessen (trotz Moskitosspray) und Andy hat uns wirklich ueberall hingejagt, steile Huegel rauf und runter ohne Pfad sondern durchs Dickicht (und falls die Leni das hier liest, so ein bischen hab ich mich nach Thailand in den Khao Sok NP zurueckversetzt gefuehlt ;-)  )
Aber es hat sich gelohnt und wir haben weitere 5 Orang Utans und noch Thomas Leaf Monkeys die es nur im Gneusser Nationalpark gibt, gesehen.
Alles in allem ein voller Erfolg im Dschungel und wir kamen mit voller Kamera und Erlebnissen zurueck und haben uns noch nie so sehr auf ne kalte Dusche gefreut wie an diesem Tag!
Die restlichen Tage zuvor und danach haben wir mit Erkuendungszuegen durch die Umgebung verbracht... ne Fledermaushoehle erkundet und den einen oder anderen Wasserfall nur fuer uns entdeckt. Natur pur :-) und das macht 2 Tage in der Stadt ganz klar wieder wett.
Gut das es immer wieder einen packt und das Reisefieber wieder anklopft sonst wuerde man sich 2 Wochen spaeter immer noch in Bukit Lawang finden und sich fragen warum man noch hier ist, aber dieses Mal wars Kyle der am naechsten Morgen bei uns im Zimmer stand und gemeint hat ... und heute gehts weiter.... "where is this Craterlake"?
und mit dem gehts beim naechsten Mal weiter, der Tobasee!

Sonntag, 19. Mai 2013

Blog in Bunt

unser Zuhause in Krui fuer die letzten 4 Wochen!

auch ein Bewohner Kruis!


und als es mal langweilig wurde ham mer einfach Segelflugzeuge mit Feuerwerkkrachern gebaut!

... und ratet mal wer gewonnen hat :-)

die M.O.N.Air is am weitesten geflogen!
SURFEN, SURFEN, SURFEN

 und des passiert wenn man die Sumatra Pipeline surft... da gibt der Kluegere schon mal nach (in diesem Fall Kyle's Surfboard)


relaxen nachm surfen mit den immer perfekten Sonnenuntergaengen!


und ratet mal was es zu Essen gab...

...2 m langen blue Marlin gefaelligst?



Mittwoch, 8. Mai 2013

... Indonesien ist nicht immer gleich Bali


23.4.

Und schon gibts wieder jede Menge Informationen die ich euch nicht vorenthalten will...

BALI, viele von euch werden vielleicht denken... schon wieder? da war sie doch erst.
Stimmt und ich bin auch eigentlich kein Freund von Wiederholungen.
ABer komischerweise komm ich jedes Jahr (auch noch zur selben Zeit) nicht drumrum! Jedes
Jahr zum Glück mit anderen Motivationen und dieses Jahr war die Entscheidung einfach.

Es ist einfach zu nah, zu günstig und die Wellen zum surfen zu gut um nicht die verdienten
Wochen der Erholung nicht dort zu verbringen.
Und Erholung war nötig... noch 1 Woche nachdem ich aufgehört habe zu arbeiten, taten mir
Handgelenke/Finger vom Teller und sonstiges tragen weh und von meinen Füssen gar nicht
zu sprechen.
Hab mal sauber 1 Paar Schuhe totgelaufen und fast hätten meine Füsse mitdrangeglaubt.
Ein Schrittzähler wär interessant gewesen... v.a. an Ostern!
Wenn man manchmal nochmal ein paar Minuten Verschnaufpause hatte, war daran an Ostern nicht
zu denken.

Naja ist ja schon wieder vorbei und mittlerweile brauch ich keine Schuhe mehr und bin wieder
auf der anderen Seite des Gastgewerbes :-)

Wir sind also vor 2 Wochen in Kuta angekommen und haben uns relativ schnell nach Uluwatu
aufgemacht.
Uluwatu ist nicht nur am Ende der Halbinsel Bukit von Bali sondern auch ein berühmter Tempel
und einer der bekanntesten, berühmtesten und beliebtesten Surfspots der Welt.
Und so kams das 5 Leute und 9 Surfboards sich ein Zimmer und einen Roller gemietet haben und 2 Wochen
jeden Tag surfen waren.

Mei und jeden Tag werden die Muskeln in Armen u. Schultergürtel und ,auch wenn es nur kl.
Fortschritte sind, die Surfkenntnisse mehr!

Aber auch wenn man es hier aushalten könnte... wollen wir aber nicht. Wir wollen mal wieder
was neues sehen und erleben. Deswegen schreibe ich meinen Blog fast vom Flughafen aus.
Kurz bevor wir losfliegen nach Sumatra!

Dort haben wir, so hoffen wir, einen noch etwas unbekannteren Landzipfel mit schönen STrand, Wellen
und Dschungel entdeckt den wir hohffentlich nicht, wie z.B. in Bali, mit 100 anderen Leuten teilen
müssen.

Die Erwartungen und das Unbekannte ist gross und ich kanns kaum erwarten endlich wieder von neuen
Dingen, Orten usw. zu berichten.


30.4.

Und zu berichten gibt es einiges... von ner 5 stündigen Autofahrt durch die Nacht um von
Bandar Lampung nach Krui, unserer hoffentlich, endgültigen Destination.
Wobei ich dazu nur sage, unverändertes verrücktes Fahrverhalten der Asiaten, schlechteren
Strassenverhältnissen als in Bali und ner Ankunft in unserem "Surfcamp" Karang Besi, die
mit ner Fahrt durch nen Palmengarten!!!!! beendet wurde.
Die Erwartungen waren gross wo wir wohl aufwachen werden und ich kann nur soviel dazu sagen...
Alle, aber auch wirklich alle Erwartungen wurden übertroffen!
Ein Zimmer mit Veranda von der der Ozean nur 20 m entfernt ist! Eine Aussicht auf
kilometerlange unberührte sumatrische Küste, Surfbreaks und Ruhe!

Kein lärmender Strassenverkehr, keine Hochhäuser, keine STrand- oder Strassenhändler die nur
das grosse Geld von Touris wittern und wir mittendrin, mit ca. geschätzen 50 anderen Surfern
verstreut über die ganze Gegend!
Nein Leute freuen sich noch wenn sie dich sehen und die Kinder rennen auf die Strasse und winken.
Da grüsst man sich schon mal auf der Strasse, zum einen weil man die Leute die mit einem im
Wasser sind gleich kennt und zum anderen weil es kaum Touristen gibt.
Man fährt durch kleine Dörfer, vorbei an Reisfeldern, unberührter Küstenlinie - an der man anstatt
Müll noch Kokosnüsse findet - und über Flüsse auf denen noch in kl. Holzbooten handgefischt
wird.

Und auch wenn ich nicht zum ersten Mal in Asien bin, hat mich dieser kleine Fleck Erde total
umgehauen! Wahrscheinlich ist es die Unberührtheit die man sonst nur noch selten zu sehen
kriegt. Und um nur ein kleines Beispiel zu nennen...
Da ist man surfen und paddelt so durchs Meer und anstatt an Müll oder sonstigen Unrat vorbei
zuschwimmen kommt es doch tatsächlich vor das 3 m vor mir ne Schildkröte an die Oberfläche
kommt.

Wir sind schon seit fast 1 Woche hier und kommt sich vor wie in einer kleinen Blase, in der
einem der Rest der Welt so weit weg vorkommt und man merkt wie wenig man eigentlich braucht.
Fernseher, Kinos, Cafes, Geschäfte, Bars, Autos, Klamotten oder mit was man sich sonst so
beschäftigt oder die Zeit vertreibt.
Was die Frage aufbringt, gewöhnt man sich nach ner Zeit nur einfach daran, und weil man weiss
das es nicht da ist frägt man nicht danach oder ist man einfach nur zufrieden damit was man
hat?

Natürlich vermisse ich solche Dinge ab und an... aber eintauschen mit hier?



Ein typischer Tag hier beginnt um ca.7 Uhr morgens wenn sich langsam jeder zum Pancake bzw.
Omelettefrühstück trifft. Man redet über Surfspots und wos heute hingeht und dann macht
sich jeder bereit (Bikini, Sonnencreme, Surfboard wachsen) und dann gehts los auf der Suche
nach nem aufregenden, erfolgreichen Surf!
Da kommt es schon mal vor das 3-4 Std. wie im Flug vergehen und man erst ausm Wasser kommt
wenn man hungrig wird.

Und dann gehts zurück in unser "Camp" (wobei das aus 7 Zimmern und ner kl. Familie besteht,
die uns das wohlfühlen wirklich einfach machen) wo dann sich auch alle langsam wieder zum
Mittagessen einfinden.
Und das Essen ist mal wieder ein Eintrag für sich wert.
Klar Reis steht ganz oben auf der Liste und ist für alle Asiaten einfach immer da!
Dann gibts entweder chicken, beef oder fish! Als curry, fritiert, gegrillt, süss/sauer oder
schön scharf!
Immer eine ARt Gemüse (wobei das Auberginen-Tomatengemüse wohl mein FAvourit ist und
meistens noch ne andere Beilage mit aufm Tisch kommt.
Ihr seht schlecht gehen tut es einem wirklich nicht und wenn ich nicht jeden Tag surfen würde
müsste ich mir entweder neue Klamotten zulegen oder mehr Yoga machen ;-)
Aber so hält sich des im Gleichgewicht und nachm Mittag wird erst mal gechillt, schon allein weil
es zu heiss wird um sich zu bewegen...
Internet ist superlangsam und es gibt einen Internetstick mit dem man wenn man viel Geduld hat
seine Nachrichten lesen kann.

Was viele sich bestimmt auch schon oft gefragt haben ist wohl die Frage:

"WARUM SURFEN" und glaubt mir ich schreibe das weil ich mich das manchmal selber frage.
Man ist lange lange der Beginner, bis man richtige Wellen (damit meine ich 2 meter hoch)
reiten kann dauert des schon mal Wochen und bis dahin wird man, wenn man den Take off versaut
aber mal so richtig von ner Welle zerschmettert!
Schwimmen und tauchen muss man können und danach wieder die Motivation finden rauszupaddeln,
durch das entgegenkommende Weisswasser mit dem Surfbrett hindurchzutauchen und nen neuen Versuch
zu wagen...
Aber wie gesagt wenn es dann klappt :-) dann weiss man wieder warum.
Ausserdem mag ich die Art wie surfen dem Reisen noch mehr Sinn gibt!
Immer auf der Suche nach nem guten Spot wo das drumherum passt treibt einen vorwärts.

Doch dann und wann holt es einen wieder ein und man wird wieder mit nem anderen Alltag
konfrontiert der soweit weg ist und doch immer wieder sehr vermisst wird.
Das Leben daheim... nicht so sehr was "ich" nicht habe sondern meine Familie und Freunde
bei denen das Leben weitergeht wie meines auch und ich aber nicht dabei sein kann.
Man kann nicht beides haben soviel steht fest und auch wenn ich mit meinem Blog so gut es geht
versuche die Brücke aufrecht zu erhalten sind Tage an denen ich auf der anderen Seite der Welt
sitze und daheim in Deutschland Hochzeiten stattfinden oder Babies auf die Welt kommen hart.

Und da kommt die nächste Frage auf... hat jemand schon das beamen erfunden?

bis zum naechsten Mal Simone

und ich glaub dann sind mal wieder Bilder faellig :-)

Donnerstag, 18. April 2013

Hallo... jemand da, die Zusammenfassung meiner Zeit in Australien


Hallo liebe treuen Blogverfolger...

ja ich weiss... der Blog ist definitiv eingestaubt... aber jetzt gehts rund.
Bereit?
Zeit?
Wie viele von euch bestimmt schon gehört haben, Internet in Australien, Sch....eee!
Nicht das es nicht vorhanden wäre, aber für 15 min. 3$ zahlen?
Nööööö nicht mit mir, und so habe ich fleissig Blog geschrieben, aber konnte es leider nicht
hochladen.
Und so sitze ich hier in Bali, mit nem Fruchtshake und lade alle unveröffentliche Blogs hoch.

Also nicht wundern... es beginnt mit meiner Anfangszeit in Lorne, Australien

1.2.2013


Es war nicht alles so wie gedacht… aber Pläne ändern sich ja. Aber trotzdem war nicht alles einfach.

Einfach so wieder raus ausm Munnileben, in dem ich richtig beschäftigt war und viele Freunde um mich herum hatte in ein Leben das ich erst mal kennenlernen musste und ich mal wieder niemand kannte, ausser Brad, zum Glück.

Zum Glück war er da J Hab mich so gefreut ihn am Flughafen stehen zu sehen. Und er ist so süss und versucht mir alles recht zu machen und ich glaub des war net einfach für ihn anfangs.

Anfangs wars (ich schiebs voll aufn Jetlag) komisch, ich war müde und antriebslos, am 2. Tag bin ich bis auf 3 Std. kaum ausm Bett gekommen J und ich war für nix zu haben.

Dann hab ich gleich zu arbeiten angefangen, was gut war. Es ist immer voll was los und man ist immer auf Achse! Allerdings wurden mir Anfangs mehr Stunden versprochen und ich hab mich eher so gefühlt als würde ich darauf warten zur Arbeit zu können! Sorrento ist nicht eine Kleinstadt mit Stadtkern, sondern wirklich nur eine Haupstrasse mit Restaurants, Bars und Geschäften und drumherum sind die Siedlungen, aber wirklich ziemlich weit voneinander entfernt!

Deswegen braucht man erstens eigentlich immer ein Auto und wenn man nicht an der Arbeit ist, ist man zuhause, allein, weil alle anderen die ich kannte waren auch arbeiten, ausser ich so ungefähr.

Naja, des war einfach nicht so meine Welt. Deswegen, gabs ne Entscheidung! Wir gehen nach Lorne.

Und des ist eigentlich der Grund warum wir hier sind. Lorne ist ein kl. Ort direkt an der Great Ocean Road in dem Brad schon mal gearbeitet hat und in dem viele seiner Freunde immer noch/wieder arbeiten. Und auch wenn wir wahrscheinlich nicht mehr Stunden dort arbeiten können, haben wir viel mehr in der Freizeit zu tun als in Sorrento.

Wir wollten zusammen am Montag los, aber es kam mal wieder anders…

Denn Brad sollte noch ne Woche länger in Sorrento bleiben, mich haben sie nicht mehr richtig gebraucht und so bin ich einfach allein los, komisch ich weiss, aber die Entscheidung war eher deswegen weil es für mich wahrscheinlich schwieriger ist nen Job zu finden als fürn Brad als Koch.

Also ab auf die Fähre und per Anhalter nach Lorne!

Zum Glück kannte ich auch schon Leute von früher und ich wurde echt superherzlich aufgenommen. Ein riesen Unterschied!

Erstens ist Lorne kleiner, so wie Munningen J nur mit Meer! Und als ich die Strasse hochlief hab ich gleich mal Pedro getroffen, (in seinem Hostel in Lima hab ich mitgeholfen) und er hat mich durch Lorne geführt. War den ganzen Tag eigentlich nicht allein und kannte schon fast Brads ganzen Freundeskreis nach nem Tag.

Jetzt nur noch Arbeit finden. Gleich am nächsten Tag morgens gings los, Lebenslauf ausgedruckt, kopiert und ab und jedes Geschäft abgeklappert.

Den Satz „yes thanks, we´ll call you“! Hab ich jetzt schon hundertmal gehört und heisst soviel wie eher nicht, aber ich will dir nicht ins Gesicht sagen das wir dich nicht brauchen ;-)

Ja nach ner Zeit geht’s so bischen aufs Selbstwertgefühl und ich wusste ja, ok es kann sein das es schwierig wird so mitten in der Saison Ort und Job wechseln. Aber wenns net passt musst was ändern. Aber doch so schwierig?

Vor allem weil Brad mir versichert hat ,bevor wir kamen und ich so ein bischen verunsichert war ob des so einfach wird mit Job usw, das ich AUF JEDENFALL!!! Nen Job haben werden…

Naja anscheinend hat sich des die letzten 2 Jahre geändert… aber ist so wie es ist.

Bin jetzt jeden Tag in der Stadt unterwegs und versuche jobtechnisch was ausfindig zu machen.

Auch ne Erfahrung wert, Klinkenputzen musste ich wirklich noch nie J. Aber Lorne gefällt mir prima und ich könnte mir so gut vorstellen hier zu arbeiten und ein bischen sowas wie Alltagsleben zu fühlen.

Am Montag hab ich ein Probearbeiten in ner Strandbar und –restaurant und am Dienstag noch in nem anderen Restaurant! Ist nach 2 Tagen doch schon was oder?

Aber wir werden sehen, am Dienstag kommt dann endlich Brad und wir sind wieder vereint.

So des war mal ein ausführliches Update, ja ungewöhnliche 4 Wochen, aber es kommt immer anders als man denkt.

Ansonsten ist Australien wie immer, voller Sonne, voller Meer, voller netter Leute und schweineteuer J Soweit hat sich also nix geändert.

Und an des Wort „Honey“ oder „Darling“ musste ich mich erst mal gewöhnen. Wer einen so nennt???... eigentlich jede Kundschaft die einen anspricht. Das Wort „Bedienung“ oder so gibt’s wohl im australischen Wortschatz nicht. Aber irgendwie süss oder? und herzlich und hilfsbereit sind se wirklich.

... paar Tage später 

Auch wenns im gleichen Blog is… aber juhu!!! Hab nen Job, 2 sogar, wenn man so will sogar 3!

Mit ein bischen Geduld und Hartnäckigkeit, hats dann auch geklappt.

Alles hat sich geändert, Haus, Job, Wohnort!

Aus dem Haus wurde ein Campingplatz! Brad (England) u. ich, Kyle (US), Carlee & Alex (US), und Danny (US) & Silvia (Italien) leben dort mit uns.

Aus der Arbeit in nem Restaurant wurde, ein Job in ner Bäckerei, ein Job in ner Pizzaria und Bedienung für ne Cateringfirma und ein bischen Joga.

Und aus Sorrento wurde Lorne.
 
7.4.2013
Wo ich mich rumgetrieben habe?
Welche Abenteuer ich erlebt habe?
Was fuer neue Erfahrungen ich sammeln konnte?
Man wo fang ich an…
Leider leider, kann ich dieses Mal nicht über Bergueberquerungen, neue Länder oder neue Kulturen berichten… nein dieses Mal gibt’s ne Zusammenfassung meiner letzten Woche in der knochenharten Arbeiterwelt der Backpacker in Australien, genauergesagt Lorne, Great Ocean Rd. Lorne.
Ja so siehts aus, hoert sich ja immer alles ultracool an. Ja wir arbeiten ein bischen und dann geht’s wieder weiter…
So kann man des schon machen, wir wollten aber soviel wie moeglich arbeiten um so schnell wie moeglich wieder Geld zu haben. Und so kams das nach anfaenglichen Schwierigkeiten in Sorrento (wo des mit den Stunden ja nicht so geklappt hat) wir ab nach Lorne sind, fleissig Lebenslaeufe verteilt haben) und nach kurzer Zeit 3 Jobs hatten.
Hab in ner Bäckerei/Cafe vormittags gearbeitet, Abends und am WE in ner urigen Surferpizzeria und manchmal für nen Catererservice auf Hochzeiten bedient hab.
So kam ich auf ca. 60-70 Std. die Woche… da gibt’s kein Wochenende oder Ruhetag, jeder Tag ist gleich. Eher im Gegenteil. Die Wochenenden sind stressiger als alles andere und wenn man mal nen Tag frei hat dann eher Dienstags oder Mittwochs.
Ja und da bin ich doch in ganz neue Welten eingetaucht, von wie trag ich am besten soviel wie moeglich Teller mit Essen ohne des aufm Boden zu verstreuen, bis wie mach ich richtig guten Kaffee (wie funktioniert des mit den Bildern aufm Schaum glei no??) und jaaaa Toilettensaubermachen wenn man Abends des Restaurant schliesst gehoert au dazu.
Viele Dinge die man sich von aussen, also wenn man als Gast im Restaurant sitzt, schoener vorstellt. Sind im Alltag, ganz viel putzen, vorbereiten und auffüllen für den nächsten Tag.
Man läuft sich die Füsse wund, verbrennt sich an heissen Tellern und Tassen und ist an heissen Tagen fast nen Hitzschlag nahe weil man auf ner Sonnenterasse bedient.
Andererseits wird der Wortschatz grösser, lernt viel ueber Service, Essen, Restaurants und hat einen Einblick in ein ganz anderes Berufsfeld.
Leider ist und bleibt Lorne eine Tourismusstadt, die mit der Saison lebt und von den Backpackern.
So richtig Rechte hat man keine und da wird man einfach mal nach Hause geschickt wenn keine Arbeit da ist, oder angerufen wenn es stressig wird, den Dienstplan kriegt man nen Abend vorher und auch wenn einem Vollzeit versprochen wurde und man dann ploetzlich nur 20 Std. arbeitet ist das sein eigenes Problem.
So richtig Verlass ist auf nix und man muss immer am Ball bleiben ansonsten sitzt man plötzlich ohne Arbeit da.
Und des Wunder vom grossen und schnellen Geldverdienen funktioniert nur weil man auch dementsprechend arbeiten muss… mit ner 30 Std./Woche spart man keine 1000 pro Woche…
Und so kams das ich irgendwann 4 Jobs hatte und Kalender führen musste um alles unter zu bringen, an manchen Tagen meine einzige Pause nur die Pause im Auto zum nächsten Job war und ich essenstechnisch immer an der Arbeit gegessen habe.
Hört sich jetzt alles net so toll an, ich weiss, aber auch nur weil ich jetzt hier sitze nach 10 Wochen harter Arbeit ohne richtig Wochenende oder Erholung und jetzt keinen Bock mehr habe ;-)
Es gibt natürlich auch ein ABER!!!
Trotzdem eine gute Zeit gehabt zu haben…
Ja ich weiss viele denken hat die wirklich die ganze Zeit am Campingplatz gelebt? Dann muss ich sagen  jaaaa, aber
 mit 6 Freunden…
Da gabs Kyle, Carlee und Alex aus Michigan
Danny aus Los Angeles
Silvia aus Turin
Und natürlich
Brad und mich J
Zusammen haben wir dann immer irgendwann wenn dann doch mal Feierabend war, gekocht, ein kleines Feierabendbier getrunken oder sind zusammen surfen gegangen!
Und des sind nur ein paar der Leute die ich getroffen habe.
Und als es dann endlich soweit war und wir gesagt haben... nach Ostern ist Schluss, sind die letzten Tage wie im Fluge vergangen.
Und dann hiess es au scho Sachen packen und langsam Tschüßsagen zu vielen Freunden.
Ausserdem noch ein bischen Sightseeing :-) so ganz  kann ich aus meiner Haut doch net raus!
Also hiess es gleich mal nach Torquay wo das Rip Curl Pro Surf Event stattfand und wir das Finale angeschaut haben.
Am nächsten Tag gings weiter die Great Ocean Rd. runter um dann endlich den berühmten 12 Apostel noch nen Besuch abzustatten.
War ein richtig schöner Tag und hat sich nach Urlaub angefühlt.
Am nächsten Tag gings mit vollem Auto ab nach Melbourne mit Stop auf der Post.
Post? Ja abgespeckt haben wir und zwar richtig unser Gepäck besteht jetzt nur aus nem 35 Liter Rucksack und nem Surfboard.
Und so kamen wir in Melbourne bei Simon (Freund aus Lorne) an, 2 Tage Melbourne noch nen Besuch abgestatt und dann hiess es ab...
ins gelobte Land!                      BALI!!!!
und von da schreib ich gerade und von da kommt dann auch der nächste Blog!
Versprochen... dieses Mal mit nicht 2 monatiger Verspätung :-)
 
PS: und hier nochmal herzlichen Glückwunsch an meine frischgebackenen Elternfreunde
Brini & Luggi und Nicki & Andy!
Danke für die Bilder und geniesst diese neue aufregende Zeit!
 

 

Freitag, 11. Januar 2013

Sorrento!!!

so Hallo mal wieder! Hallo aus Sorrento, Victoria, Australien!
Ein bischen was hab ich ja schon geschrieben, aber ich wollte eurer Vorstellungskraft ein bischen nachhelfen und hab ein paar Bilder hochgeladen!
So leb ich gerade...
unser gemeinsame Kueche inkl. Wohn- u. Essbereich
Veranda und Garten!



 Winston, unsere taube Bulldoge!
sieht gefaehrlich aus... is er aber net :-)

und so schauts um uns herum aus.... auf beiden Seiten Meer... da gibts einige Straende zu erkunden!


Cape Schanck!