Samstag, 29. September 2012

lost in translation!


juhu ich, schon wieder, aber mittlerweile ueber 2000 km entfernt von dem Ort an dem ich das letzte Mal geschrieben habe.

Aber mal langsam, Zwischenstand ist ja Bogota und als wir Anja verabschiedet haben, gings ans organisieren...
neue Plaene mussten her! Wie gehts weiter, so war des ja alles nicht geplant. Ich erspar euch die langweiligen einzelheiten mit stundenlanger Internetsuche und verschiedenen Flugseiten aber am Ende war mer ein Stueckchen weiter und haben fleissig gebucht.

Waer fast ein bischen zu einfach und glaubt mir des war es nicht, denn fuer nen 120 Euroflug den ich fuer Anja, Brad und mich von Bogota nach Cartagena gebucht habe wurden mir doch glatt 12 000 Euro abgebucht und ich hab nichtsahnend den "book"-Button fuer nen Flug gedrueckt.
Ratet mal welche Buchung nicht funktioniert hat!

Haha, fand ich gar nicht lustig und nach nem kurzem Blick auf mein Konto und (herzlichen Dank Papa) ner Mail von einem Vater, war mir auch klar warum.
Mal schoen das Konto deftig ueberzogen und keinen guenstigen Flug!
Prost Mahlzeit, zuvor hatte Brad seinen Flug gebucht und ich sah mich schon hier in Bogota versauern ohne Geld und Flug :-)

Also erst Mal mit der Bank telefonieren, der Airline die Hoelle heiss machen usw.

Und hier gleich mal vielen Dank an die RVB Ries in Oettingen (Hallo Fr. Reith, falls sie das lesen) und meinem Papa fuer die Hilfe!
Am Ende gabs dann zwar Entwarnung und ne Entschuldigung von der Airline, aber geholfen hat des net viel!
Denn... der guenstige Flug nach (Trommelwirbel) BRASILIA (jaaaaa natuerlich will ich den Fipsi besuchen wenn ich schon in "der Naehe" bin) war natuerlich weg.

Also musste schnell ein anderer Plan her und fragt mich nicht wie, aber und des ging dann ganz schnell, hatte ich nen Flug nach Leticia;
Leticia wo ist des denn fragt ihr euch?
Sag ich euch, der kolumbianische Grenzort zu Brasilien und mitten (und wenn ich sage mitten mein ich 2 Flugstunden nur ueber Regenwald) im Regenwald.
Warum dahin, ganz einfach, hab da mal was ueber Boote gelesen die in 4 Tagen den Amazonas nach Manaus runterschippern (nur so nebenbei 1100 km) und von dort gibts die billigeren Fluege weils dann auch schon Inland ist.
Und des hat sich ganz gut angehoert und bis ich mich versah sass ich im flieger und schon allein der flug war das Geld wert.
Und obwohl es viel organisieren war, bin ich superfroh des gemacht zu haben und auch ein bischen stolz... denn der naechste Tag hat so ausgesehen.

Mit dem Fahrrad nach Tabatinga, Boot suchen - Boot gefunden - Geld finden, Ticket zahlen - zurueck nach Columbien, Leticia und Ausreisestempel am flughafen holen - zurueck nach Tabatinga, brazil und Einreisestempel holen (muss alles vorher organisiert sein) - dann noch Haengematte kaufen (erklaer ich spaeter), Wasser und Snacks und dann mit Hitzschlag und Dehydration ins Bett fallen!
Hab ich erwaehnt das ich des mit Fahrrad und bei 30 Grad gemacht hab? Hatte irgendwie die verrueckte Idee muss mich koerperlich betaetigen...

Aber war echt stolz auf mich, keine Touriagentur noetig und fuer 3 Naechte und 4 Tage mit Vollverpflegung 65 Euro bezahlt...
und ja jetzt kann ich euchs ja sagen der ueberteuerte Flug nach Brasilia (nicht der guenstige) haette 650 Euro gekostet! nicht akzeptabel wuerd ich sagen.
Und so gings am naechsten Tag mit 60 v.a. Kolumbianern und ein paar Rucksacktouris nach viel Warterei und Polizeichecks endlich los!
wir tuckern mit 15 kmh oder so Richtung Manaus und gleichzeitig noch ne freie Amazonasaussicht!
Der Fluss ist echt riesig und wird staendig breiter! Hatten jedes Wetter von sonnig, bis regen, Sturm, wunderschoene Sonnenuntergaenge usw.
Essen war ok (gut waer uebertrieben fuer Reis und Nudeln) und Platz hat mer genuegend!
wo wir geschlafen haben, schoen auf Deck und jeder hat sich ne Haengematte aufgehaengt.
Hoert sich romantisch an aber nch 3 Tagen schlafen in dem Ding, vergehts einem. Bin mal schoen mit steifen Nacken aufgewacht, aber untertags chillen ist echt klasse.
Zum Glueck hatte ich ne Schlaftablette fuer nachts und konnte mich ein bischen erholen!

So und jetzt zur Ueberschrift.... lost in Translation!
ganz einfach, schon so aufm Schiff hat mich so ein Unbehagen ueberfallen als mich jeder auf Portugiesisch angeredet hat oder auf fliessend spanisch (was mich gar nemme so umhaut) aber jetzt auch noch portugiesisch! puh!
und als wir dann in Manaus ankamen wars voll vorbei! Keinen Plan und ich hatte zum ersten Mal den Gedanken war vielleicht doch keine so gute Idee einfach nach BRasilien abzuhauen. Aber jetzt war ich schon da und dank vielen netten Mitreisenden sitz ich jetzt gerade in nem superschoenen Hostel (billig :-)!) mit frei Internet u. fruehstueck und hab heute schon mit ein paar Leuten das beruehmte Teatro Amazonica besucht...

Das alleinereisen meint es nicht schlecht mit mir und ich freu mich jetzt den Fipsi zu besuchen!
Brad ist mittlerweile in Bali zum surfen und ich seh ihn hoffentlich bald wieder :-)
Melde mich bald wieder
lg aus dem Amazonasgebiet

Simone


Montag, 17. September 2012

und ploetzlich ist alles anderst!

... ja jetzt hab ich mal wieder geschlampt mit schreiben... aber was soll ich sagen, unerfreuliche Nachrichten schreibt man net so gern und zum ersten Mal in meiner Reiselaufbahn ist alles anders wie ich es gedacht hab.

Aber langsam, erst mal sind wir ja wohlbehalten aus dem Dschungel zurueckgekommen und haben uns langsam Richtung Kolumbien aufgemacht, natuerlich mit nem Stop auf dem Mitad del Mundo, dem Mittelpunkt der Erde (oder auch Aequatorlinie genannt) und dem Otavalomarket, in ... Ueberraschung Otavalo.

Alaska and Mone am Aequator 


Der Hoehepunkt dort war aber nicht der geniale Markt mit Jacken, Pullovern, Schmuck usw. sondern unser allererster orginal Suedamerikanischer Hahnenkampf!

Des war ein Erlebniss, kleine Arena, lauter schreigewaltige Suedamerikaner drumherun und in der Mitte zwei Riesenhaehne die sich die Koepfe eingehakt haben.... und ja der der Verlierer stirbt oder ist kurz davor...
die letzten Vorbereitungen vorm Kampf
(dem Hahn wurde ein Stachel an den Fuss gebunden!!!!)
Konnt am Schluss nemme hinkucken als ploetzlich die Koepfe blutueberstroemt waren!
Aber ist halt typisch Suedamerika und nur Einheimische in der Kampfarena.
Weitergings am naechsten Tag wieder Richtung Norden und tatsaechlich standen wir auch bald vor der Grenze!
Ein- und Ausgecheckt war wiedermal superschnell und unproblematisch und schon befanden wir uns in unserem naechsten Suedamerikanischen Land! KOLUMBIEN!!!
Wahnsinn, auf des Land hab ich mich am meisten gefreut, warum weiss ich gar nicht, war einfach nur supergespannt, Karibik, Leute, Musik... alles aendert sich wieder... leider nur das Essen nicht wie sich herausgestellt hat, wiedermal gabs Reis, Bananen und Fisch oder Huehnchen aufs Teller. Nix mit Abwechslung, aber gut des schmaelert die Aufregung net...

Endlich Kolumbien und unseren ersten Stop haben wir in Pasto an der Laguna La Cocha gemacht... lauter kleine Haeuschen (ungelogen wie in Oesterreich) in bunten Farben auf Stelzen zwischen lauter Kanaelchen... also quasi wie Venedig in nem kleinem Dorf in Oesterreich.
Und dazu noch an dem groessten See Kolumbiens gelegen!
Leider war des Wetter net so gut und wir waren dort nur fuer nen Uebernachtstop, aber schoen anzuschauen wars trotztdem.

Der naechste Tag ging nicht weniger spektakulaer weiter... mit ner Fahrt auf einer der besten Strassen auf der ich je gefahren bin.
Durch ein riesiges Tal, wo es ausser der Strasse, steil bergauf und auf der anderen Seite steil bergab ging. Super Wetter und ne geniale Sicht, da hab ich den Mund nicht mehr zubekommen. Copito hat die Berghaenge tapfer mitgemacht wobei wir allerdings fuer 150 Kilometer 4 Stunden gebraucht haben.





Irgendwann kamen wir dann an der naechstgroesseren Stadt Popayan an und haben dort erst Mal fuer ein paar Tage halt gemacht.
Ne wunderschoene alte Kolonialstadt, mit nem Park in der Mitte und lauter weissen alten Gebaeuden aussenrum.
Haben dort ein paar Tage verbracht und auch dem nahegelegenen Nationalpark Purace einen kleinen Besuch abgestattet... das aufregendste dort? Ein Stueck Fleisch zum Mittagessen das nicht identifizierbar war, ich zum Glueck net angeruehrt habe, und sich spaeter als Schweinszunge rausgestellt hat!! Puh, nochmal Glueck gehabt :-)
Ausserdem wurden wir in Popayan von nem netten Kolumbier (Kolumbianer??, keine Ahnung) und seiner Frau, die mer im Park kennengelernt haben, noch auf nen Drink nach Hause eingeladen... und zum ersten Mal haben wir Bekanntschaft mit dem nationalgetraenk gemacht... Aquadiente!!! Schmeckt a bisle wie Uzo nur net ganz so stark :-)... ich sag nur "ich trink Uzo, was trinkst du so"?

Popayan war ausserdem noch ein wichtiger Stop, weil wie es sich spaeter rausstellte, und Achtung jetzt kommt der grosse Hammer, der Ort an dem wir uns vom Vanleben, Copito, Ben und Alaska verabschiedeten.

Anja war ja quasi schon aufm Weg nach Bogota um mich nach fast 9 Monaten auf meiner Reise zu besuchen und Brad und ich wollten sie natuerlich direkt vom Flughafen abholen...
Ben leider net, er wollte von Kolumbien nix verpassen (gab noch ein paar andere dinge die uns dazu bewegt haben alleine weiterzuziehen, aber die wollt ihr net wissen :-)) und so sind wir mit nem Nachtbus los nach Bogota.
Ich haettte nie gedacht, nachdem ich ja noch nie nen Hund hatte, das Alaska mir so ans Herz wachsen wuerde, und in Popayan von ihr Abschied zu nehmen war mit des schwerste ueberhaupt.
Am liebsten haette ich sie in den Rucksack gepackt, doch wie schon ihr Name sagt... sie muss nach Alaska aber ich hoffe ich sehe sie frueher oder spaeter wieder.
Ja ich weiss des is ne Ueberraschung, aber alles kommt oft anders wie man denkt und wenn wir noch vor ein paar Monaten zusammen nach Panama, Costa Rica usw. wollten sind wir jetzt allein unterwegs.

Aber auch nicht schlecht... jetzt freu ich mich erst mal auf Anja...

unser Zuhause am Playa Blanca...
Anja ist am 2.9.2012 um 19 Uhr in Bogota
angekommen und mit ner kleinen Terminalverwechslung, konnte ich sie dort in Empfang nehmen. Mei da koennt ihr euch vorstellen wie des Wiedersehen ausgesehen hat!!!
Ab mit ihr ins Hotel, Begruessungsbier und Abendessen und dann erst mal ins Bett!
Ja und auch die 2 Wochen sind schon wieder vorbei.... gestern musste ich sie wieder am Flughafen abliefern!
Aber geniale 2 Wochen, haben soviel zusammen gemacht wie manchmal in 4 wochen im Van nicht!



Als erstes haben wir Bogota unsicher gemacht um am naechsten Tag gleich mit nem guenstigen Flug Richtung Karibikkueste abzuhauen.
Cartagena bewundert (bunte Kolonialstadt, mit ner riesigen Stadtmauer direkt am karibischen Meer) und dann ab zum Playa Blanca!
Einer der schoensten Straende an denen ich je war. Nicht nur weil das Wasser kristallklar und wunderbar tuerkis war... nein sondern weil wir eine Huette (auf Stelzen, bester Meerblick ever) keine 10 Meter vom Wasser entfernt unser eigen nennen durften!
Und unser Leben fuer die naechsten 3 Tage hat dann so ausgesehen... schlafen, baden, sonnen, frischen Fisch essen, Bier trinken, schlafen, am ersten Abend hausgemachten Himbi aus der Gartenstrasse 9 geniessen und zur Kroenung nen kleinen Schnorcheltrip veranstaltet.
War schwer sich zu verabschieden, nur Anjas und meine zusammen geschaetzen 100 Sandfliegenstiche haben es uns ein bischen leichter gemacht...
Zurueck in Cartagena mussten wir entscheiden wies weitergeht, und die Entscheidung fiel auf....
Karibikstrand der 2.
Taganga



Also sind wir weiter nach Santa Marta um in nem nahegelegenen Fischerdorf, Taganga nochmal ne andere Variante zu bewundern. Hier war alles ein bischen huegeliger und so hatten wir bei der Anfahrt auf Taganga nen wunderschoenen Blick auf die Bucht die von gruenen Bergen und Klippen eingerahmt war.
Hier waren wir auch nochmal ein paar Tage und haben zusammen gekocht, verschiedene Straende bewundert und an unserer Braeune gearbeitet.




Aber wir wollten net faul sein und so haben wir entschieden aufm Rueckweg nach Bogota nen Kurzstop in San gil einzulegen! Der Abenteuerstadt in Kolumbien.
Das Staedtchen selber war net aufregend... aber wenn man genauer hinguckt findet man...
Rafting, Hoehlentouren, Abseiling, Canoying, Wandern usw.... die Wahl fiel schwer aber letztendlich fiel sie auf nen halben Tag Rafting auf dem Rio Fonce und nen halben Tag Abseiling!
Und des war des beste schlechthin... erst ne wunderschoene Wanderung am Flussbett entlang bis mer zu ner 100 m hohen Steilwand kamen und mit nem Ausblick uebers ganze Tal.
Wie und da runter, ham mer uns gefragt? Vorallem weil ich nicht gedacht habe das wir uns selber abseilen muessen. Und nach 5 Minuten Einfuehrung gings los (PS Anja bin stolz auf dich, haett mich net getraut die erste zu machen :-))
Komisches Gefuehl, man weiss zwar das nix passieren kann, aber als man dann des Seil selber in der Hand hat und steuern kann wie schnell man da runter geht, wirds einem doch anders!
Aber... einfach nur geil! Beim zweiten Hang sind wir dann an nem Wasserfall runter und wurden au noch ordentlich nass, aber jeder hatte ein breites Grinsen aufm Gesicht!
Auch rafting war lustig wenn auch das Wasser net ganz so hoch stand, aber um es ein bischen aufregender zu machen, sind wir dann die STromschnellen ohne Boot, sondern im Wasser und mit ner Schwimmweste entlang. Und ja immer schoen die Beine oben halten...
Da war mer ganz schoen geschafft am abend, aber fuer ein Bier am Park und nen gegrillen Maiskolben (Streetfood ist einfach das beste) hats dann doch noch gereicht.
Wobei man dazusagen muss, jede kleine Stadt oder Dorf in Kolumbien hat einen Marktplatz bzw. Park in dem man sich trifft, Kaffe trinkt, erzaehlt, isst usw... und am Wochenende ist da echt die Hoelle los.


Am naechsten Tag, Samstag gings weiter nach Bogota... eins stand noch auf der Liste was es noch zu erledigen gab.... ne deftige kolumbianische Party. Und wo koennte man das am Samstag abend besser machen als in Bogota.
Leider gab es ein paar kleine Verzoegerungen (ich sag nur Bus, Berge, andere LKWS) sodass wir ziemlich kaputt um 22 Uhr (geplant war 19 Uhr) in unserem Hostel ankamen. Naja... auf ein oder zwei Bier koennen wir schon noch, dann wirds halt keine Riesenparty...

Abschiedsparty!!!!
haha, denkste, haben die kleinste Bar in Bogota gefunden, mit lauter jungen Kolumbianern, supercoolen Salsamusik und billigen Bier und Aguadiente!
Und des noch am Feliz Dia (dem kolumbianischen Valentinstag)... haben gleich mal von Fernando dem 60 jahre alten Barkeeper Rosen und Schokolade geschenkt bekommen.
War ein genialer letzter Abend, haben ein neues Bier probiert (Costena) und noch ne Familienflasche Aguadiente mit Mauritius,ner Barbekanntschaft, vernichtet.
Dementsprechend faul war der Sonntag, ausgeschlafen, Simone hat nochmal schoen Abschiedsfruehstueck fuer alle gemacht, bischen shoppen und dann.... schon ab zum Flughafen.
Bin natuerlich noch mitgefahren und zum Abschied sag ich nur.... ICH HAAASSSSEEE ABSCHIEDE!!!
Da sind ein paar Traenchen geflossen, aber bin einfach nur froh das Anja da war und wir hatten ne tolle Zeit.
Danke nochmal Anja...
So jetzt hab ich mal wieder mit den letzten 2 Wochen aufgeraeumt, sorry, brauch immer ne Weile um mal wieder zu schreiben aber hoffe es ist trotzdem immer wieder spannend fuer euch es zu lesen!
Melde mich bald wieder bussi
Mone

Mittwoch, 29. August 2012

...viel Rauch, ein Fluss und ein Kueken!



 Klein aber oho... und so gehts spannend weiter hier in diesem kaum groe sser als Californien und direkt am Aequator gelegenen Land.
Vom  Lake Quilitoa hab ich euch ja schon ausfuerlich berichtet und der naechste Stop war nicht weniger abenteuerlich und wieder stand alles ganz im Sinne von Vulkanen.
Wir haben uns von 4000 m Hoehe auf fast “normale” 1800 m runter ins Thermal- und Erholungsoertchen Banos gemacht.... am Fusse des Tungarahau (den wir erst vor lauter Wolken nicht gesehen haben) dem aktivsten Vulkan in Ecuador!
Und was soll ich sagen... im Moment macht er seinem Name alle Ehre und grummelt und brodelt vor sich hin.
Wir also angekommen und wussten erst gar nix von unserem Glueck und haben uns auf nem kleinem Campingplatz mit Copito und Pepe (das schweizer Paaerchen Anna und Aaron sin dimmer noch mit von der Partie) eingerichtet und den ersten Tag mit Picknick, Stadt und abends  Bars und Ganelaza (heisses Zuckerrohrschnapsgetraenk)  erkunden verbracht.
Leider hatten wir in Banos nicht soviel Glueck mit Wetter und so  haben wir ,wenn es mal wieder geregnet hat, die meiste Zeit in den Thermalquellen verbracht.
Als wir uns dann ueber die umliegenden Vulkane und Touren im Internet erkundet haben, sind wir  auf den Tungarahau gestossen. Wie gesagt, der aktivste Vulkan in Ecuador, und im Moment superaktiv.... des ham mer natuerlich erstmal nicht geglaubt und sind mit Copito soweit wies ging auf 3500 m hochgefahren, bis zum letzten Dorf... und ploetzlich gings los!
Zwischen den Wolken sah man ganz deutlich schwarze riesengrosse Wolken ueber dem Vulkan aufsteigen, superschnell und mit nem ordentlichem Laerm. Anfangs koennte man meinen man hoert ein Gewitter, aber wenn dann unter einem die ERde zu vibrieren anfaengt dann glaubt man das es der Vulkan war!

Somit haben wir dann unseren Plan am naechsten Tag ganz hochzuwandern auch aufgegeben.... (was im Nachhinhein der richtige Weg war, denn, im Moment wird das ganze Gebiet evakuiert da er immer staerker brodelt!)
Wir haben dafuer den naechsten Tag eine Nacht auf nem gegenueberliegenden Aussichtspunkt verbracht um einen Blick auf den Vulkan und die Lava bei Nacht zu werfen. Leider ohne Erfolg, die dicken Wolken waren mal wieder staerker!
Aber das Erlebniss trotzdem unvergesslich! Einen aktiven Vulkan zu hoeren und zu sehen? Und so sen mer mit nem tollen Erlebniss aus Banos abgefahren auf ner spektakulaeren Strasse entlang eines Flusses runter ins Amazonasgebiet!
Schon allein die Fahrt war genial, ploetzlich wurde alles gruener, dichter bewachsen und menschenleerer!

... ab in den DSCHUNGEL
Unser Ziel war Misahuli, eine Stadt am Rio Napo (direkter Amazonaszufluss) und die letzte vor dem Amazonasjungle. Dort haben wir unser Zelt am Fluss aufgeschlagen.
Unser Plan war.... den Dschungel auf eigene Faust, bzw.ohne Tour und wenn moeglich mit Einheimischen,  erkunden! Und nach nem Bad in nem  kleinem Felspool am Rande des Rios ging es los... und wir sind einfach mit den 2 Vans, 5 Personen, 1 Hund und 1 Kueken los... wie Kueken fragt ihr euch? 







Ja wir haben einen neuen Busbewohner, und eigentlich war es als Haustier fuer Pepe gedacht, aber leider waren unsere schweizerischen Freunde net ganz so begeistert und so haben wir des Kueken bei uns aufgenommen! Ich hab ihm den Namen Bibi gegeben und bald waren alle und vorallem Alaska begeistert J. Die erste Nacht haben wir in nem superkleinen Dorf (wenn ich mein superklein, mein ich 2 Haeuser) verbracht, natuerilch wieder nahe am Fluss weil was ich vergessen hab zu sagen, hier auf quasi Seehoehe ist das Wetter wieder superheiss und schwuel und sobald man sich in der Sonne aufhaelt schwitzt man. Da kommt so ein kleiner Amazonas fluss natuerlich grade recht um sich abzukuehlen!
(Die Einheimischen haben uns aber vorher versichert das es unbedenktlich ist zu baden J, puh, nochmal glueck gehabt)
Ausserdem haben uns  die Einwohner unseres ersten Campingorts zu nem Match Ecuavolley eingeladen.
Ja gibts wirklich, eine ecuadorianische Form von Volleyball und jeder ist verrueckt danach! (Grob gesagt der Unterschied zum normalen Volleyball, das Netz ist 30 cm hoeher und es wird mit nem haerteren Ball gespielt).
Und nach ner superlangen Fahrt auf der immer kleiner werdenden Holperstrasse war mer irgendwann vor ner Absperrung mit den eingeborensten Eingeborenen gestanden die ich je gesehen habe... zwei kleine alte Maenner mit Stock und Ohrloecher so gross wie Teller die schon mal kein Spanisch sprechen (sondern irgendnen Slang... was mer aber erst nach 10 Min. Gespraech mit denen rausgefunden haben) .
Nach ein paar Tagen zwischen verschiedenen Minidoerfern kamen wir in Los Rios an, dem “Hafen” und dort gabs genau 1 Laden und 1 Wirtschaft und 2 Longtailboote (soviel zum Hafen) aber perfekt fuer uns, den dort kamen wir mit Wilson ins Gespraech (nem Bootsfuehrer) de runs fuer nen kleinen Unkostenbeitrag fuer 5 $ morgen in sein Dorf und in den Dschungel mitnimmt.
Und so fanden wir uns  1 Tag spaeter erst in seinem Boot und spaeter in seinem Dorf zwischen ca. 30 Kindern wieder. Die wollten natuerlich alle mit uns so kams dass mer net nur zu 5 im Dschungel sondern zu 25 im Dschungel gewandert sind.
Mei des war ein Erlebniss... hab ja schon ein paar Dschungelwanderungen mitgemacht aber der war nochmal was anderes, keine Touritour auf Pfaden sondern ein Dorfbewohner ging mit der Machete vor und wir hinterher.
Keine Pfade, viel Schlamm, viel Ameisen und alles in nem dichtbewachsenem Wald. Und auch den Aussichtspunkt mussten sie erst mal mit der Machete freimachen!


Die Kinder haben sich natuerlich schlapp gemacht als es uns einen nach dem anderen in den Schlamm gesetzt hat oder wir mit den Beinen knietief im Schlamm standen (Kinder waren barfuss!). Aber fuer unser Durchhaltevermoegen gabs Chirimoya (meine Lieblingsfrucht soweit hier in Suedamerika) direkt vom Baum. Und zu guter letzt (schon allein weil keine Dusche verfuegbar war) ein Bad im Fluss mit 30 aufgedrehten Kids, die es sich zur Aufgabe gemacht haben sich zu fuenft oder so an uns zu haengen! 



War echt genial, fuer uns und die Kinder ein Erlebniss und Alaska sowieso. Unsere kleine 5 Monate alte Alaska hat sich im Dschungel wie zuhause gefuehlt und war am Ende pechschwarz vor Schlamm!




Als kroenenden Abschluss haben wir am naechsten Tag als wir zurueckkamen spontan beschlossen noch ein Tubing einzulegen. In dem Restaurant in dem wir geparkt haben hatten sie ein Schlachboot und Schwimmreifen und nach ner Stunde Busfahrt sind wir ab in den Fluss und haben uns mit der Stroemung zurueck 3 Stunden lang nach Los Rios treiben lassen, mal ne andere Art die Gegend zu erkunden.
Am naechsten Tag sollte es zurueck gehen, verstochen genug, wollten wir wieder zurueck in die Zivilisation!
Doch der Tag ging frueher los als erwartet, um 5 Uhr kamen naemlich die ersten Besucher des woechentlichen Marktes und so sind wir quasi aus unserem Zelt direkt aufm Markt geladet J
Zwar ein kleiner Markt doch wenn man bedenkt wo man ist, ein Erlebniss. Zum Schluss waren wir aber nur noch froh das wir die Holperstrasse verlassen konnten...



Vielleicht haben wir nicht soviele Tiere gesehen, oder keine Voegel beobachtet... aber mit Einheimischen quasi in nichterschlossenen Wald zu wander, mit Kindern zu schwimmen und ne Nacht in dem Dorf zu schlafen und zu kochen macht meine Amazonasgebieterfahrung zu ner genialen!
Zurueck in Quito mussten wir uns von Pepe verabschieden (fahren nochmal Richtung Nationalpark und Amazonas)  Fuer uns ging es erst am naechsten Tag weiter und so haben wir Abends nen Ausflug in die La Ronda gemacht, ner kleiner Strasse im historischen Stadtzentrum, voll mit Strassenkuenstlern, Bars, Musik, Streetfood usw.


Und jetzt heist es wieder immer Richtung Norden! Koennen kaum erwarten nach Kolumbien zu kommen und hoeren nur gute Dinge! Kaffee, Karibik und Salsa....  werde natuerlich wieder ausfuehrlich berichten. Vorallem weil dann ja auch des Copitoteam um 1 Person grosser wird...




Montag, 13. August 2012

Abenteuer Ecuador...



Ich sag nur klein, aber oho. Das erste was einem an Ecuador auffaellt, das Gute? Die Strecken zwischen den einzelnen Orten sind um einiges kuerzer, das Schlechte? Dafuer muss man um einiges mehr an Hoehenmetern zuruecklegen.
Und noch was muss ich gleich noch am Anfang hinzufuegen, auch wenn ich nicht viel ueber Ecuador wusste bin ich umsomehr davon begeistert.
Ging schon los als wir die Grenze (was superproblemlos abgelaufen ist) ueberquert haben und mit dem Grenzuebergang die Landschaft vom sandigen Peru ins saftig gruene Ecuador ueber. Und die ersten Kilometer der ecuadorianischen Panamericana waren gesaeumt mit Bananenplantagen soweit das Auge reichte.
Von unserem Kuestentrip hab ich ja schon berichtet und nachdem mer meinen Geburtstag (wunschgemaess) an der Kueste mit surfen und chillen verbracht haben, ging es nachdem die Wellen kleiner und kleiner wurden ja dann ab ins Landesinnere!
Und wiedermal war einer in unserer Gruppe wieder im Mittelpunkt! Ich sag nur Copito... die letzten Tage war der Name ein rotes Tuch. Denn mit seinem Name fiel meistens im Satz auch “reparieren” oder “kaputt”. Und auch dieses Mal... also ab nach Quito, wir mussten schliesslich ne VW Werkstatt finden, da normale Werkstaetten keine Ersatzteile haben.
Naja, ich erspar euch die ganze Geschichte... nur soviel nach 5 Tagen in der Werkstatt und 500 Euro leichter laeuft er wieder wie geschmiert (hat nen fast neuen Motor, neue Vordersitze und nen neuen Anstrich... wenn schon dann richtig) und ist ready fuer die naechsten 30 000 km nach Alaska (hoff mer zumindest ;-))
Zumindest haben wir immer Glueck mit den Werkstaetten.... kompetente Mechaniker und dieses Mal so nett, das sie uns (als des Auto net fertig wurde) ne Nacht in der Garage quasi campen, duschen,  mitessen und wir ihre Werkzeuge fuer anderweitige Reparaturen an Copito mitbenutzen liesen.
Die restlichen Tage haben wir in nem kleinen Hostel inmitten von Quito verbracht, haben die Altstadt und Parks erkundet und den “El Teriferico” erkundet.
Quito liegt wie viele vielleicht wissen auf 3200 Hoehenmetern (bin staendig am schnaufen) und inmitten von Bergen und Vulkanen.
Der El Tereferico ist eine Seilbahn die einen auf einen Aussichtspunkt auf 4200 m bringt und man von dort aus nen sagenhaften Blick hat. Auf Quito und die umliegenden Vulkane, zum Beispiel auch auf den perfekt geformten Vulkan Cotopaxi....

War ein wunderschoener Sonntagsausflug und wir haben die Sicht mit Mate (Tee) genossen.
Dort oben war uebrigens nicht nur das Hasta Alaska Team sondern auch Aaron und Anna mit von der Partie. Ein schweizer Paaerchen die Ben schon seit Bolivien kennt und die auch mit nem VW Campervan Namens “Pepe” Suedamerika unsichermachen (schon seit Januar... es gibt also noch mehr so Verrueckte wie uns)
Wir haben fast ne aehnliche Route und so kams das wir uns im Hostel “Zentrum” jaaaaa konnts kaum glauben als ich das erste deutsche Hostel in SA sah. Gehoert nem 82 jaehrigen Hamburger Haudegen und ist nicht der netteste Deutsche den ich je kennengelernt habe....
Nachdem wir endlich alles erledigt hatten ging es dann endlich weiter.... endlich wieder auf Entdeckungsreise! Das Ziel von Pepe und Copito... die Quilotoa Lagune!
Ein Kratersee auf 4000 m Hoehe inmitten der Anden und kleinen Bergdoerfern. Und trotz der Erfahrungen der letzten Wochen.... die Werkstatt hat ihr uebriges getan und Copito hat sich bis dorthin hochgeschraubt.
Wir kamen leider in der Dunkelheit an und konnten ueberhaupt nix sehen sodass wir uns einfach auf einen kleinen Grasplatz gestellt haben....
Was sich am naechsten Morgen als perfekte Wahl rausgestellt hat... arschkalt wars da oben und ich war natuerlich nicht begeistert als ich morgens um 6 Uhr aufgewacht bin und superdringend aufs Klo musste....
Also raus aus den Federn.... aber wenn ich schon mal draussen bin, dann kann ich mich ja auch nach dem See umkucken?
Und keine 10 m entfernt... der Kraterrand! Ich hochgespurtet und da hat es mir erst mal den Atem verschlagen (Hoehe und Anblick J) Sonnenaufgang am Quilotoa Lake....





Hatten nen wunderschoenen Tag, campen, schoen Fruehstuecken,  zum See runterwandern, Picknick am Ufer und dann noch ein kleines Bad im Kratersee nehmen.
War superkalt aber superlustig und uns wurds gleich wieder warm als mer uns an den Aufstieg machten.
Am naechsten Tag gings dann wieder zurueck und bei der Fahrt durch ein kleines Dorf nahmens Zumbahua kamen wir doch tatsaechlich an einen der besten kleinen Markt den ich in SA bis jetzt gesehen haben vorbei.
Wir waren die einzigen Auslaender, und um uns rum nur Ecuadorianer in Tracht....
Viel viel Essen, vor allem viel Fleisch (Ginnipeg, Schweinsohren, Schweinehaut, Huehnerfuesse usw.)  aber auch Fruechte, Haushaltswaren, Kleidung und Decken, und zwischendrin Huehner (noch lebendig, Betonung liegt auf noch) und Schafe.
Mei des war ein Gewusel und ein super Erlebniss...
Der Rest des Tages war ein Fahrtag und um 16 Uhr Nachmittag kamen wir an unserem Ziel Banos an!
Und hier haben wir schonmal gestern nacht die Kneipen getestet und heute einen Tag am Campingplatz mit Spanisch lernen, lesen, essen und Film machen verbracht...
Ja richtig gehoert! Bald gibt es unser Abenteuer in nem kleinem von uns zusammengestellten Film... Es gibt ueber jedes Land einen kleinen Film und ihr koennt schon mal gespannt sein.

Mittwoch, 8. August 2012

mal wieder Bilder


Es gibt mal wieder Bilder, sind zwar nicht viele... aber zu jedem gibts natuerlich ne kleine Geschichte!
Das Bild oben ist in Lobitos entstanden... der Surfspot an dem wir jede Menge Profisurfer zu Gesicht bekammen, wir am Strand gecampt und gekocht haben und an unserer Braeunde gearbeitet haben...


meine neue Freundin, Natalie
Meine neue Freundin natalie und ich!  WAr sowas wie Glueck im Unglueck.... Copito hat mal wieder komische Geraeusche abgegeben und da des ja sowas wie unser Zuhause ist, gings ab von Lobitos ins nahegelegene Talara.... ja und wie findet man da am besten nen VW-Mechaniker.... suchen... suchen... suchen. Irgendwann haben wir in nem abgelegenen Stadtteil auch einen gefunden der uns fuer wenig Geld viel geholfen hat.
Da hiess es erst Mal abwarten und Tee trinken bis Copito wieder ganz ist (Motor kam komplett raus)... aber die Wartezeit wurde verkuerzt mit jeder menge Kinder die noch nie jemand aus Munningen getroffen haben.... und so kams das ich und Natalie viel Spass miteinander hatten!


slacklinen in Lobitos...
ja die gute alte Slackline.... die wir uebrigens gesponsert bekamen da wir diesen unglaublich grossen Sticker auf unsere Box gepackt haben. Und so bleib mer fit wenn mer net surfen.
Das Bild entstand auch in Lobitos, in dem ganz viele fast verfallene Haeuser stehen, da des mal ne alte Militaerbasis war und jetzt eher verlassen als belebt ist. Da muss man schon genauer suchen wenn man mal essen gehen will...

Copito beim Doktor :-)

auf der Gegenueberliegenden Strassenseite, auf der einen sitz ich mit Natalie auf der anderen wird Copito repariert! Mei da ist mir ganz schoen mulmig zumute gewesen als die den bis auf 1 m Hoehe aufgebockt haben um den motor rauszubekommen....



Donnerstag, 19. Juli 2012

L wie .... Lobitos


Endlichgibtsrichtig was zuschreiben…
Den sollicheuch was sagen???  Mission  Hasta Alaska ist on. So gernich in Lima war so vielmehr genies icheswieder on the road zusein!
Nachdemunser “Testtrip” in den  Suedennach Cerro Azul ohneProblemeverlaufenist, wir 1 Tag zurueck in Lima waren die letztenEinkaeufeerledigthaben und endlich, endlich des langersehntePaeckchen von der Post abholenkonntenginges am 1.7.2012 los, rausaus Lima und ab auf die PanamericanaNorte (was nacheinigenAnlaeufen, die Strassezufindenauchgeklappt hat)
Sind amersten Tag gleich mal 650 Kilometergefahren und abends in Huanchacoangekommen, lautunseremSurfguide, ein super Spot und ne kleinechilligeStadt.
Was sichzwaralseinnettesStaedtchenrausgestellt hat abermitnem Surf mitnerrichtigheftigenStroemung. Heisst  (und geradefuermichals den Surfprofiueberhaupt) rein ins Wasser und nacheinpaarPaddelschlaegenschon 50 m weiterunten, echtich sags euch, ist das heftiggegen die Pazifikstroemunganzupaddeln, da war Bali schoneinbischenrelaxter. Hierkonnte man sichnichtaufm Brett ausruhensondern muss immerpaddeln um am richtigen Spot zubleiben.
Deswegen ham merauchbeschlossengleichnochmaleinStueckchenRichtungChicamazufahren.
Bzw. Port Malibrigo, Chicamaist der Surfspotdortmit, und jetztkommts, der laengstenWelle der Welt!
Und Chicamaistechtbeeindruckend! Ne riesenSandklippe, mehrereBuchten und die Wellenkommeneinfachnur in bestaendigenLinien und konstantan den Strand.
Surferparadies! Und auch so eingenialerPlatz.KonntenCopitovornem Hostel auf nerKlippeabstellenmitBlick auf das Meer unterBaeumen und durftenfuereinpaar Soles die sanitaeren Anlagen mitbenutzten. EinTraum!
Und so hat die naechstenTageunserTagesablauf so ausgesehen: aufstehen um 7 Uhr, ab in den Wetsuit und rein ins Wasser, 2 Std. paddeln (wiedermitnerheftigenStroemung, aberbesserenWellen) raus, ausruhen, essen, surfen, essen, bischen Training auf der Slackline,usw.
Auchfuer Alaska wars einParadies… spielenmit den Streetdogs, buddelnim Sand, Essen von der Hostelchefinabstaubenusw.  Mittlerweilekoennenwirsiealleinelaufenlassen und sie hat einfachnuralleFreiheiten.
AbernochniehabichnenHundgesehen der alles in den Mundnimmt und versuchtzuessen was nichtniet und Nagelfestist, zumGluecknichtunsereSachen… des einzige Problem mit Alaska, in Anbetracht das wir  auf nemSurftripsind, ist: sie mag keinasser!
Mei so lustig, wiesiesich da anstellt.OhneWitz… siespieltmit den groesstenStrassenhunden und Dobermaennern, aberwenns ums WassergehtistsieechteinSchisser!
Najakommtschonoch!
NacheinpaarTagensindwirdannweiter, nichtweilsunsnichtmehrgefallenhaette, sondernweilkein Swell mehr da war (heist kaummehrWellen) und wirunsdeshalb auf die SuchenachneuenSurfufernmachenmussten.
Aber gut, wir woollen janichtgleich am ersten Spot versumpfen! Deswegen gabs noch am letztenAbendhausgemachteSpaetzle und cubaLibre um Chicamezufeiern und danngings am naechsten Tag weiter… dieses Mal zufuenft!
Jarichtiggehoert, haben ne neueMitreisende, Eva, 24 aus Frankfurt, ne leidenschaftlicheSurferin und zuBesuchbeiihrerSchwester, faehrtfuereinpaarTagemitRichtungNorden.
Aberim Moment ham merPech, eswollenkeineWellenkommen und so habenwirauch am naechsten Spot, Pacasmayo und Poemapenurfuernen Tag gehalten.
Weitergings am  naechsten Tag Richtung Chiclayo und Bayobar… lautSurfguide (jaseitneuestenwirdnichtmehrmitLonley Planet sondernmitSurfguidegereist) nemkleinemgemuetlichenFischerortmit der perfektenWelle, in nereinsamenGegend, inmitten von Sandduenen… quasi woalles past. Klarwollmer da hin… aber da gabsnenHaken, mitNamen Puerto Rico!
Ne Stadtkurzvorher, die lt. Buch, gefaehrlichist und man da nichthinsoll. Allesklar, gut zuwissen, da fahrmerdannauch net hin.Wirmuessenjanurdranvorbei und nichtdurchfahren, lt. Buch….
Aber so wars dannnatuerlichnicht und wirabends um 21 Uhrploetzlichvor Puerto Rico mitSuchenachnerTankstelle (da die letzten 200 km keinezufinden war) Und da gin guns dannploetzlichdoch die Duese…
ZumGlueck, gilt auch in Peru “die Polizei, dein Freund und HelferJ”  und wirsindalswirdortnachnerTankstellegefragthaben, mit quasi offenenArmenempfangenworden und die 2 Nachtwachepolizistenhabenunsangebotendortzucampieren.
Wahnsinnoder, 1 Stundevorherdochnocheinbischenunsicher und ratloswiesweitergehensoll, sitzmerploetzlichmit 2 peruanischenPolizisten, einpaarBierchen in der Station und schlafen auf demBoden von nemBuero und unterhaltenuns (so gut esunserSpanischzulaesstueber die Welt).
Gleich in der Fruehgingsdannweiter, (so gut kannBayobareinfachnichtsein, wirwollenwieder in sichereGebiete) RichtungLobitos!
Und dortsindwirgesternabendangekommen…. Bald gibtsGeschichten von hieraberichdenkfuerserstereicht die Infoversorgungwieder.
Sorry sorrygleich Mal imvorraus! Internet istwirklich, gerade in den kleinenOrtenspaerlichgesaet und langsam… nur falls ich mal mitnerAntwortwartenlasseJ
LiebeGruesseeureSurfermaus Mone



Mittwoch, 27. Juni 2012

DER TRIP!


Wahrscheinlich wartet auch schon jeder sehnlichst auf die Nachricht wann es den mit dem sagenumworbenen Van- und Surftrip endlich losgeht! Lang genug dauert es ja schon, was?

Aber manche Dingen wollen gut vorbereitet sein… und wo fang ich am besten an.
Copito kennt ihr ja schon. Der Baujahr 1992 alte VW Bus den Ben in Handarbeit liebevoll restauriert hat. Und so toll er ist, 20 Jahre brauchen ihre Pflege und so hab ich die letzten Tage nur damit verbracht, Rostflecken (natuerlich nur kleine) zu entfernen, Lack aufzutragen, den Van zu waschen usw… soviel zu unserem Fortbewegungsmittel.

mein "neues" Zuhause, vor meinem "Zuhause"

Und noch was muss vorbereitet warden.. schon allein um uns unseren Trip so bequem und sicher wie moeglich zu gestalten sollen 2 grosse Boxen aufs Dach. Der Kofferraum ist net ganz so gross um 3 Surfbretter und 3 Rucksaecke unterzubringen und deswegen wurden 2 Boxen ausgetueftelt die aufs Dach sollen um unser Leben um einiges leichter zu machen.
Geht doch alles ganz schnell denkt ihr vielleicht  aber hier in Lima tickt mal wieder alles ganz anders.
Warum? Schon allein weil keine riesen handwerkerausstattung zur verfuegung steht und man alles selber ausdenken muss. Aber irgendwie hams die Jungs hinbekommen und die Boxen stehen… soviel da dazu.
Jetzt mal offiziell zum Trip. Ben, meinem Freund, dem Copito gehoert hat nen riesen Traum…Von chile nach Alaska!

Wie Alaska fragt ihr euch vielleicht… keine Sorge bis an Alaska denk ich nicht  aber wie genial kann eine Reise warden?
1 Bus, 3 Freunde, 1 Hund (dessen Name auch noch zufaellig Alaska ist J) und ein Ziel….
Achso jetzt faellt mir gerade ein… hab ich euch schon von unserem neuesten Familienzuwachs erzaehlt?  Gerade laeuft sie ueber die Tastatur um sich bemerkbar zu machen  J
Eine 3 monate alte Cockerspanielhuendin gehoert seit ca. 2 Wochen mit zum Inventar. Ben, Brad und ich haben sie zusammen gekauft und seither macht sie das Hausprojekt unsicher… aber ist einfach nur voll suess und man kann nicht lang boese auf sie sein!
Alaska und Mone, die 2 Copitomaedels!
Ach ja und da das ja mein erster Hund ist braeucht ich bitte ein paar Tips wie man nen Cockerspanielwelpen stubenrein kriegt J
Haben seit ein paar Tagen sogar Sponsoren deren Aufkleber auf die Surfboardboxen kommen.
The House Project (Pedros Hostel das wir mitgeholfen haben zu renovieren!) www.thehouseproject.pe, Chuyo Headware  www.chuyoheadware.com, und
Wallaroo Slacklines Peru! www.wallarooslacklines.com
Alles Leute die uns unterstuetzt haben und werden!
Jetzt muss es morgen nur noch losgehen…. Endlich! Nach meinem Machu Picchu Abenteuer ist die Reiselust natuerlich wieder geweckt und Suedamerika will entdeckt werden J